Fahrradurlaub Spanien – Andalusien, Route des CId – Radtouren in Europa


Camino del Cid Fahrradroute in Spanien

CAMINO DEL CID

Radfahrvergnügen pur – 10 digitale Führer für Radfahrer auf der Route des Cid

Mitgeteilt von OFICINA ESPAÑOLA DE TURISMO

El Cid Campeador gehört neben Don Quijote de la Mancha zu den großen Nationalhelden Spaniens. Die Geschichte des legendären Ritters Rodrigo Díaz de Vivar, wie sein eigentlicher Name lautet, wurde in dem mittelalterlichen Heldenepos »Cantar de Mío Cid« festgehalten, in dem der Cid als Vorreiter der Kreuzzugsidee dargestellt wird. In Deutschland wurde es durch die Übersetzung von Johann Gottlieb Herder bekannt, später durch den italoamerikanischen Film „El Cid“ mit Charlton Heston und Sofia Loren aus dem Jahr 1961.

Die fiktiven und historischen Reisen und Abenteuer des kastilischen Ritters und Söldnerführer aus der Zeit der Reconquista sind die Vorlage für die touristische und kulturelle Route des Cid. Sie führt vom Geburtsort des Helden in der Provinz Burgos durch das Landesinnere und den Osten des Landes, durch Kastilien und León, Kastilien-La Mancha, Aragón und die Region Valencia. Die Orte und Burgen, die im Cantar de Mí Cid erscheinen, bilden das Rückgrat dieser Route. Einige der Orte finden dort zwar keine Erwähnung, sind jedoch mit der historischen Figur von El Cid verbunden. Acht Weltkulturerbstätten, maurische, islamische, romanische, mozarabische und gotische Kunstschätze sowie mehr als 70 Naturschutzgebiete befinden sich entlang des insgesamt 2.000 Kilometer langen Streckennetzes. Die Reisenden können in der Abgeschiedenheit von dünn besiedelten Regionen in die Welt der mittelalterlichen Legende eintauchen. Die fünf thematisch miteinander verbundenen Streckenabschnitte, entsprechend der verschiedenen Teile, die im Gedicht “Cantar del Mio Cid” erzählt werden, können zu Fuß oder mit dem Mountainbike größtenteils auf Pfaden und Landstraßen, mit einem klassischen Fahrrad auf Asphaltwegen, mit dem Auto oder Motorrad über Nebenstraßen und einige Schnellstraßen zurückgelegt werden. Die einzelnen Etappen weisen eine Länge zwischen 50 und 300 Kilometern auf; die markierten Wanderwege erreichen eine Gesamtlänge von 1.400 Kilometern.

Das Konsortium „Camino del Cid“ hat nun einen neuen digitalen Führer für Radfahrer zusammengestellt, die diese Route auf wenig befahrenen Nebenstraßen zurücklegen wollen. Er kann kostenlos auf der Webseite en.caminodelcid.org/way-cid/ heruntergeladen werden.

Die Führer beschreibt die zehn Routen der Route des Cid, die derzeit für den Asphalt-Radsport geeignet sind. Er bietet alle notwendigen Informationen, um die Fahrradtour durch das Land von Cid El Campeador gut vorbereitet zu beginnen. Die einzelnen Etappen werden detailliert beschrieben; es werden die Profile, Entfernungen, Unebenheiten, der IBP-Schwierigkeitsgrad angegeben, Informationen über das Wetter, die Beschilderung und den Straßenzustand erteilt und Fahrradreparaturwerkstätten aufgelistet.

Der digitale Führer ist einfach zu benutzen: die Fahrradroute jeder Etappe ist auf einer Maßstabskarte mit den dazu gehörigen Sehenswürdigkeiten gekennzeichnet. Ein Routenplaner gibt die Entfernungen zwischen den Standorten an und weist auf Kreuzungen, Umleitungen, Straßentypus und –zustand und sogar die Verkehrsintensität hin. Besondere Verweise machen die Radfahrer auf kunsthistorische Besonderheiten und Naturvorkommnisse aufmerksam.

Das neue Kartografie-Design bezieht auch Routen für Mountainbiker ein, damit Radfahrer, die gerne zwischen Wegen und Asphalt abwechseln, auf ihre Kosten kommen.

Fahrradtouren werden immer häufiger für die Urlaubsplanung mit einbezogen, da diese Art zu reisen, den direkten und respektvollen Kontakt mit der natürlichen Umwelt und mit den Städten ermöglicht. Auch die Fahrt mit dem Fahrrad auf dem Camino del Cid stellt eine sehr attraktive Möglichkeit für Reisende dar, die den engen Kontakt mit der Natur suchen, die Vielfalt und den Reichtum der spanischen Provinzen kennenzulernen.

Die Radwege des Camino del Cid

Hier eine Auflistung der einzelnen Streckenabschnitte, geordnet nach Schwierigkeitsgrad und Reisedauer:

1 Tages-Reise:
Zweig von Álvar Fáñez (Guadalajara). 65 km. Schwierigkeit: niedrig.
Ring von Gallocanta (Zaragoza, Teruel). 78 km. Schwierigkeit: mittel.
2 Tage-Reise:
Ring von Morella (Castellón, Teruel). 105 km. Schwierigkeit: mittel.
Ring von Montalbán (Teruel). 145 km. Schwierigkeit: mittel-niedrig.
3 Tagereise:
Anillo del Maestrazgo (Teruel, Castellón). 244 km Schwierigkeit: mittel.
4 Tage-Reise:
Die Eroberung von Valencia (Teruel, Castellón, Valencia). 222 km. Schwierigkeitsgrad: niedrig-mittel.
Die Verteidigung des Süden (Valencia, Alicante). 249 km. Schwierigkeitsgrad: niedrig-mittel.
Grenzländeras de Frontera (Guadalajara, Soria, Saragossa). 258 km. Schwierigkeit: niedrig.
5 Tage-Reise:
Die drei Taifas (Zaragoza, Guadalajara, Teruel). 309 km Schwierigkeit: mittel-niedrig.
7 Tage-Reise:
Das Exil (Burgos, Soria, Guadalajara). 362 km. Schwierigkeit: niedrig

Zwei Websites mit weiteren Informationen:
en.caminodelcid.org/way-cid/
www.spain.info/de/reportajes/camino-del-cid.html



Fahrradurlaub in Andalusien mit dem Mountainbike

Mit dem Mountainbike unterwegs zwischen Mittelmeer und Atlantik

Von OFICINA ESPAÑOLA DE TURISMO

Wer gerne Fahrrad fährt und zugleich die Natur liebt, muss dem Süden der Provinz Cádiz in Andalusien einen Besuch abstatten. Dort verbinden sich das Mittelmeer und der Atlantik, und von dort aus kann man die afrikanische Küste in nur 14 km Entfernung sehen.
In dieser Region gehen die beiden Naturparks Los Alcornocales und El Campo de Gibraltar mit einer Fülle von reizvollen Landschaften, die sich besonders für den Aktivtourismus eignen, ineinander über.
Mitte 2015 entstand in der Gegend von Alcornocales/Meerenge von Gibraltar mit dem BTT-Zentrum  ein Ort, der es Mountainbikern aller Könnensstufen ermöglicht, ihren Sport zu genießen. Interessante Strecken stehen für den Anfänger bis zum Fahrradexperten zur Verfügung.

An das Zentrum sind acht Strecken angegliedert, die speziell für Mountainbiker konzipiert sind. Diese Routen, die  durch die Gemeinden von Los Barrios, Tarifa und Algeciras führen, sind klar eingeteilt und dokumentiert. An den Start- und Empfangspunkten können die Radfahrer auf einen 24-Stunden-Service rekurrieren. Dort finden sie neben Unterkunft, Verpflegung und Fahrradabstellplätzen touristische Informationen, die Möglichkeit zur Fahrradreparatur und Fahrradwäsche sowie zum Downloaden von Strecken im Netz.

Das Streckennetzwerk mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und einer Gesamtlänge von 436,67 km erreicht auf 837 Metern seine maximale Höhe und mit 0 Meter über dem Meeresspiegel den niedrigsten Stand.

Nur 18% der Routen verlaufen auf Asphalt; die restlichen 66% führen auf Wanderwegen und 16% auf Pfaden. Auch wenn das Streckennetz einen relativ hohen Anteil an Wanderwegen aufweist, sind die meisten von ihnen relativ einfach befahrbar. In jedem Fall sind die Routen für die überwiegende Mehrheit der Nutzer zugänglich, da viele Strecken eine bequeme Bodenbeschaffung aufzeigen.

Damit man den Routen einfach folgen kann und das BTT-Zentrum nicht verpasst, ist es ratsam, entweder ein Routen-Buch oder ein GPS-Track mit sich zu führen, die beide von der Internetseite des Zentrums heruntergeladen werden können.

Eine weitere Besonderheit des Zentrums ist seine Nachhaltigkeit. Bewusst wurde auf eine Beschilderung entlang der Strecke verzichtet, um die visuelle Verschmutzung der Umwelt zu vermeiden.

Auf dieser Internetseite sind weitere Unternehmen für Aktivtourismus aufgelistet, mittels derer sich auch noch andere Ecken des Campo de Gibraltar zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf dem Pferd oder vom Geländewagen aus entdecken lassen.
www.cadizturismo.com

12/2017

11/2015

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