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Weserradweg
Hann.
Münden - Höxter - Hameln - Verden - Bremen - Bremerhaven
- Cuxhaven
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| Von
Hann.Münden, wo Werra und Fulda zur Weser zusammenfließen, sind
es bis Cuxhaven rund 520 km. Auf dem Weser-Radweg radelt man
vom Weserbergland bis zur Nordsee und kommt dabei durch Höxter,
Holzminden, Hameln, Rinteln, Minden, Verden an der Aller (Variante),
Bremen und Bremerhaven. |
| Der Weserradweg
ist einer der attraktivsten Flussradwege in Deutschland. Gleich
am Zusammenfluss von Werra und Fulda liegt Hann. Münden mit
seiner sehenswerten Fachwerk-Altstadt. Das Rathaus stammt aus der
Zeit der Weserrenaissance. In Oberweser kann man historische Bauten
in Miniaturausgabe sehen, und zwar auf dem Mühlenplatz Gieselwerder.
In Bad Karlshafen können Sie einen Blick in das Hugenottenmuseum
werfen. In Fürstenberg gilt das Schloss, ebenfalls im Stil
der Weserrenaissance gebaut, mit seinem Porzellanmuseum als Sehenswürdigkeit.
Eine historische Altstadt hat auch Höxter zu bieten, wo der
Europa-Radweg R1 (Calais - St.Petersburg) die Weserroute quert.
In der Altstadt hier die Marienkirche, Nicolaikirche und die Kilianikirche.
Etwas weiter flussabwärts liegt bereits das Kloster Corvey.
Hoffmann von Fallersleben, Autor der deutschen Nationalhymne, arbeitete
bis zum seinem Tod im Jahre 1874 in der Bibliothek des Klosters,
die bis heute weltbekannt ist. - In
Holzminden erinnert das Tillyhaus an die bewegte Vergangenheit von
Stadt und Umgebung. Bodenwerder, Hameln, Rinteln,
Vlotho, Porta-Westfalica, Minden, Petershagen und Stolzenau sind
weitere Orte an der Weser, bevor man Nienburg erreicht. Dort ist
das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert sehenswert. Weiter geht es über
Hoya. Sie können einen Abstecher nach Verden unternehmen, das
bereits an der Aller liegt. Über Achim erreicht man schon bald
Bremen, die berühmte Hansestadt. Elsfleth, Brake, Rodenkirchen
und Nordenham liegen nun an der Strecke nach Bremerhaven, und weiter
geht es nach Cuxhaven. |
| Kurz
notiert: Hameln und der Rattenfänger |
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Der
Rattenfänger von Hameln: Freilichtspiel und Musical
Rats |
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In Hameln
sollten Sie sich die historische Altstadt anschauen.
Hameln bietet darüber hinaus Rattenfänger-Erlebnisse.
Seit 1956 trägt Hameln mit dem sonntäglichen Rattenfänger-Freilichtspiel
seinem weltweiten Kulturimage auf erfolgreiche und sympathische
Weise Rechnung. Das Rattenfänger-Musical „Rats“ wurde
in Hameln im Jahre 2000 als zusätzliche Attraktion während
des Expo-Zeitraumes ins Leben gerufen. Schnell fand diese
humorvolle Interpretation der Rattenfängersage mit Witz
und Esprit viele Freunde und Förderer, so dass „Rats“ auch
in den nächsten Jahren wieder für die Hameln-Besucher über
die Bühne fegen können. - Hameln ist mit seinen 60.000
Einwohnern das wirtschaftliche, kulturelle und touristische
Zentrum des Weserberglandes. Ihren Reichtum erwirtschaftete
die Stadt allerdings als verkehrsgünstiger Handelsplatz
an der Weser. Diese wirtschaftliche Blüte ließ prachtvoll
verzierte Häuser entstehen, die wohlhabende Kaufleute errichteten
um ihren Reichtum zu bezeugen. So konnte sich Hameln zu
einem Juwel der Weserrenaissance entwickeln. Von 1968 an
wurde die Altstadt saniert und ist so zu einem großartigen
Baudenkmal von internationalem Rang geworden, das als besonders
sehenswert gilt. Dicht aneinandergereiht lassen sich hier
Gebäude dieses Baustils bewundern, wie z.B. das Rattenfängerhaus
von 1602 mit der Inschrift vom Kinderauszug, das Dempterhaus
von 1607 und das Leisthaus von 1589 sowie zwei mittelalterliche
Stadttürme mit Stadtmauer. Das gesamte Zentrum wirkt mit
seinen reich verzierten, farbenprächtigen Bürgerhäusern
wie ein einziges großes Freilichtmuseum, ist aber zugleich
der lebendige Mittelpunkt der Stadt geblieben. - Info
und Pauschalangebote: Hameln Marketing und Tourismus GmbH,
Deisterallee 1, 31785 Hameln, Tel. 05151 - 957823, www.hameln.de,
touristinfo@hameln.de
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Corvey:
Wer auf dem Weserradweg unterwegs ist, kommt nördlich
von Höxter am eindrucksvollen Schloss Corvey vorbei.
Hier werden Ihnen Führungen angeboten. Viele Ausstellungen,
die Corveyer Musikwochen, das Museum Höxter-Corvey
und die Grabstätte des Dichters Hoffmann von Fallersleben
sind in Zusammenhang mit Corvey ebenso zu erwähnen
wie die barocke Abteikirche mit ihrem karolingischem Westwerk,
Fresken (9. Jh.), Kreuzgang und Äbtegalerie, der Kaisersaal
und die Fürstliche Bibliothek mit 74000 Bänden, in
der Hoffmann von Fallersleben arbeitete.
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| Kurz
notiert: Bodenwerder |
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Baron
Hieronymus von Münchhausen lebte im 18. Jahrhundert.
Er war für seine Geschichten bekannt, die er
gern erzählte. 1785 erschien das erste Buch über
ihn, und zwar in London. Im Münchhausen-Museum
in Bodenwerder erfährt man viel über Münchhausen
und sein Leben.
Bild:
Samtgemeinde Bodenwerder
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| In Bodenwerder
besuchen Sie das Münchhausen-Museum. Im Münchhausen-Museum
in der Schulenburg, einem Gebäude seines ehemaligen Gutshofes,
erfahren Sie, wie Münchhausen mit dem Titel "Lügenbaron" zu
Weltruhm gelangt ist. Exponate aus seinem persönlichen Besitz
werden Sie in eine erstaunliche Vergangenheit versetzen, Bilder
und Dokumente der wichtigsten Stationen seines Lebensweges
sowie die Entwicklung seiner Abenteuer- und Jagdgeschichten
in 30 verschiedenen Sprachen werden Sie begeistern. - Baron
Hieronymus von Münchhausen (1720-1797), der als so
genannter Lügenbaron in die Geschichte einging, wurde
als Hieronymus Carolus Fridericus geboren. Das Licht der Welt
erblickte er im Mai 1720 in Bodenwerder, wo er auch seine
Kindheitsjahre verbrachte. Zunächst führte in seine
Laufbahn nach Wolfenbüttel, an den braunschweigischen
Hof, als Page. 1738 ging er zum Militär und wurde bald
zu einem bei Riga stationierten russischen Reiterregiment
versetzt. Er heiratete Jacobina von Dunten und wurde Rittmeister,
kam nach Ende seines Militärdienstes aber zurück
nach Bodenwerder und wurde hier Gutsbesitzer. Nach dem Tod
seiner ersten Gemahlin heiratete er ein zweites Mal. Den Beinamen
Lügenbaron erhielt er, weil er im Kreis seiner Freunde
viele unglaubliche Abenteuer erzählte, muntere Märchen,
die aber zu einem guten Stück Weltliteratur wurden. Denn
das über ihn geschriebene Buch "Wunderbare Reisen
zu Wasser und zu Lande: Feldzüge und lustige Abenteuer des
Freiherrn von Münchhausen" wurde mittlerweile in dreißig
Sprachen übersetzt. Das erste Buch erschien über
ihn 1785 in London, in englischer Sprache. Rudolf Erich Raspe
und Gottfried August Bürger waren die Autoren, die sich um
Münchhausens Geschichten kümmerten. Münchhausen
selbst war übrigens alles andere als begeistert über
die Bezeichnung "Lügenbaron", er ragierte empört.
In Bodenwerder hat man dem berühmten Baron dennoch ein
Denkmal errichtet. - Münchhausen liefert heute sogar
Stoff für ein Musical. Es findet in Bodenwerder
auf der Freilichtbühne auf dem Gelände des Langutes des Baron
von Münchhausen statt, erlebte 2005 die Premiere und lockte
gleich in der ersten Saison rund 10.000 Zuschauer an. Informationen
über das Münchhausen-Musical und die Termine unter:
www.muenchhausen-musical.de |
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Das
Münchhausen-Museum in Bodenwerder.
Bild:
Samtgemeinde Bodenwerder
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von fahrradtouren.de |
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