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Donauradweg


Donaueschingen - Ulm - Regensburg - Passau - Wien - Budapest - Belgrad - Rumänien - Schwarzes Meer

Hier auch das Radkarten-Material zum gesamten Donauradweg

 


Donau 1

Deutsche Donau von Donaueschingen bis Passau

Sie starten in Donaueschingen und haben bis Passau ungefähr 590 Radkilometer vor sich. Sie durchradeln nach dem Start zunächst Pfohren, Geisingen, Imendingen und Möhringen, bevor Sie in Tuttlingen ankommen. Über Nendingen, Mühlheim und Fridingen steuern Sie auf die Etzabtei Beuron zu. Bald darauf sehen Sie die Burg Wildenstein, die ihre Blütezeit im Mittelalter erlebte. Das Schloss Gutenstein und Inzigkofen folgen, bevor Sie Sigmaringen erreichen. Über Scheer, Mengen, Binzwangen, Riedlingen, Zwiefaltendorf, Rechtenstein, Untermarchtal, Munderkingen und Ehingen (Varianten bis Ulm) fahren Sie nach Ulm, wo Sie das gotische Münster besichtigen können. Nun geht es weiter nach Ingolstadt. Bis dahin radeln Sie unter anderem über Günzburg, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen, Höchstädt, Donauwörth und Neuburg a.d. Donau. Von Ingolstadt führt Sie der Donau-Radweg u.a. über Neustadt a.d. Donau, Kelheim und Bad Abbach nach Regensburg. An der Radroute nach Passau liegen nun u.a. Donaustauf, Straubing, Deggendorf, Osterhofen und Vilshofen. -


Hier zur Orientierung eine Übersicht über Städte am Abschnitt des Donauradweges in Deutschland: Die deutsche Donau.
Kurz vorgestellt: Donaueschingen

Donaueschingen ist Startort für viele Radfahrer, die auf dem Donau-Radweg radeln möchten. Hier eine Stadtansicht von Donaueschingen.


Bild: R. Sigwart

Die Stadt Donaueschingen, gelegen im Naturpark Südschwarzwald und weltweit bekannt für die Donauquelle, hat einiges zu bieten. Die Donauquelle, eine Karstaufstoßquelle, seit 15 v. Chr. als historische Donauquelle anerkannt, weist die Skulptur Mutter Baar dem noch jungen Fluss den Weg zum Schwarzen Meer. Bis zur Mündung hat die Donau von hier aus noch 2.840 Flusskilometer vor sich. Beim Gang durch die Karlstraße zum Rathausplatz fallen an zahlreichen Gebäuden Jugendstilelemente auf. Die Häuser wurden nach dem Brand 1908 mit stadtplanerischer Weitsicht und sicherem Stilempfingen wieder aufgebaut. Eine Besichtigung des Fürstlichen Schlosses ist nur mit einer Führung möglich (Information: 0771 86563). Das Residenzschloss aus dem 16. Jahrhundert wurde im späten 19. Jahrhundert umgebaut. Die Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen (Information 0771 86563) zeigen von April bis November Teile der fürstlichen Kunstsammlung und Objekte, welche die Kultur und Geschichte des Hauses Fürstenberg verdeutlichen. Individuelle Gruppenangebote und Erlebnisführungen durch die vom Jugendstil geprägte Innenstadt sind bei der Tourist-Information buchbar. Die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei lädt zu Führungen inkl. Bierproben ein und die Fürstenberg Sammlungen vermitteln u. a. die Geschichte der Familie zu Fürstenberg. Info: Tourist-Information, Karlstraße 58, 78166 Donaueschingen, Tel. 0771 - 857221, Fax: 0771 - 857228, www.donaueschingen.de, tourist.info@donaueschingen.de

Tuttlingen. Zu den Sehenswürdigkeiten in Tuttlingen gehört das Museum Tuttlinger Haus. - Sigmaringen: Schloss Sigmaringen. - Ehingen: Pfarrkirche St. Blasius, Wartstein (Aussichtsturm), Marktplatz mit Marktbrunnen. - Blaubeuren: Blautopf (Quelle der Blau), Benediktinerkloster mit Klosterkirche.
Kurz vorgestellt: Ulm / Neu Ulm
Ulm / Neu Ulm. Sehenswertes u.a.: Ulmer Münster, Altstadtensemble Fischerviertel, Gerberviertel. Ulmer Rathaus mit Außenbemalung aus der Frührenaissance und mit astronomischer Uhr. Schwörhaus. Schuh- Korn- und Zeughaus. Die Alte Münz liegt nah am Schiefen Haus. Historische Stadtmauer. Söflinger Klosterhof, Kloster Wiblingen, Bundesfestung Ulm, Wilhelmsburg, Fort Unterer Kuhberg.Kulturelles und Erlebnisreiches kommt nicht zu kurz, wie z.B. Museen und Sammlungen von Rang, Musik, Theater, berühmte Feste wie das Fischerstechen (alle vier Jahre, nächstes wieder 2009), die Wasserparade Nabada und das Internationale Donaufest u.v.m. bekunden. - Ulmer Münster: Mit 161,53 m hat es den höchsten Kirchturm der Welt und mit Platz für 20.000 Menschen ist es die zweitgrößte Kirche Deutschlands. Wie kein anderes Gebäude prägt das gotische Gotteshaus das Stadtbild Ulms. - Kloster Wiblingen: Ein prächtiger Bibliotheksaal bildet das Herzstück des Klosters Wiblingen. Die Grafen Hartmann und Otto von Kirchberg stifteten das Kloster 1093 zu Ehren des Heiligen Martin mit Mitteln aus der Privatschatulle. Die Sorge um ihr Seelenheil treib sie zu diesem Schritt. Nach der ersten Blütezeit im 12. Jh. beendete 1271 ein Großbrand den Aufschwung. Die alte Ausstrahlung erlangte das Kloster erst im 15. Jh. durch Abt Ulrich Hablützel wieder. In dieser Phase der geistlichen Neuorientierung entstanden wichtige Schriften. Die prächtigen Bücher, die in dieser Zeit durch die kunstfertigen Mönche geschaffen wurden, bildeten den Grundstock für die Bibliothek. - Ulm bietet neben den Stadtführungen auch Führungen mit dem Fahrrad an. - Info: Tourist-Information im Stadthaus, Tel. 07 31 - 161 2830, www.ulm.de, info@tourismus.ulm.de
Günzburg: Schloss, Frauenkirche, Unteres Tor. - Gundelfingen a.d. Donau: Historische Innenstadt mit Rathaus, Torturm und Spitalkirche. - Dillingen a.d. Donau: Schloss, Stadtmuseum. - Höchstädt: Renaissance-Schloss der Pfalzgrafen, Kirche Mariä Himmelfahrt.
Kurz vorgestellt: Donauwörth
Donauwörth. Hier fließt die Wörnitz in die Donau. Beachten Sie das Archäologische Museum (Tanzhaus) und das Deutschordenshaus mit der Städtischen Kunstgalerie. Über die Reichsstraße mit ihren eindrucksvollen Giebelhäusern kommen Sie zum Fuggerhaus aus dem 16. Jahrhundert, es ist heute Landratsamt und gilt als schönes Beispiel der schwäbischen Renaissance. Das Sakramentshäuschen von 1503 gehört zu den Sehenswürdigkeiten im Innern des Münsters "Unserer Lieben Frau" (15. Jh.), den Kirchturm kann man im Rahmen von Führungen zwischen Mai bis September besteigen. In Donauwörth entdecken Sie auch noch die Spuren der alten Stadtbefestigung und die Klosteranlage Heilig Kreuz mit dem Grab der Herzogin Maria von Brabant. Das Puppenmuseum Käthe Kruse bietet u.a. museumspädagogische Angebote. Bei Ihrem Stadtbummel werden Sie auch den Reichsstadtbrunnen sehen.
Neuburg a.d. Donau: Residenzschloss mit Schlosskapelle, Vogteiburg Münz, Jagdschloss Grünau.
Kurz vorgestellt: Ingolstadt
Ingolstadt. Sehenswert u.a.: Asamkirche Maria de Victoria, Altes Rathaus, Audi Forum Ingolstadt, Neues Schloss mit dem Bayerischen Armeemuseum, Alte Anatomie mit dem Deutschen Medizinhistorischen Museum, Franziskanerkirche, Hohe Schule, St. Moritzkirche mit Pfeifturm, Münster Zur Schönen Unserer Lieben Frau, Herzogskasten. Öffentliche Stadtführungen von April bis Oktober 2006 und historische Streifzüge, unterwegs mit dem Ingolstädter Nachtwächter. - Info: Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH, Wagnerwirtsgasse 2, 85049 Ingolstadt, Tel.0841- 305-3035, Fax: 0841- 305-3039, touristinformation@ingolstadt.de, www.ingolstadt-tourismus.de
Kurz vorgestellt: Kelheim

In Kelheim bieten sich Schifffahrten auf der Donau an.


Bild: Tourist-Information der Stadt Kelheim

Kelheim. Hier endet der Altmühltal-Radweg an der Donau, in Kelheim, einer ehemaligen Residenz der Wittelsbacher. Hoch über der Stadt steht die Befreiungshalle, die der bayerische König Ludwig I. erbauen ließ. Hier gehört auch das Alte Rathaus, das im 17. Jahrhundert erneuert wurde, zu den Sehenswürdigkeiten. Zum Bummeln lädt der Ludwigsplatz ein, der mit Brunnen und Mariensäule Mittelpunkt der Altstadt ist. Stadtknechtturm und Römerturm zeugen in Kelheim ebenso wie das Donautor von einer lebendigen Vergangenheit. An der Schifssanlegestelle unterhalb der Befreiungshalle starten die Ausflugsschiffe zu ihrer Fahrt durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg mit der herrlichen Klosterkirche der Gebrüder Asam und der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Außerdem: Archäologisches Museum, Franziskanerkirche mit Orgelmuseum, Spitalkirche.

Weltenburg: Benediktinerabtei Weltenburg (ältestes Kloster Bayerns). - Donaudurchbruch. Zwischen Weltenburg und Kelheim nehmen Sie das Schiff, um zwischen hohen Felsen die teils bis auf 70 Meter eingeengte Donau zu bestaunen, ein eindrucksvolles Naturerlebnis.
Kurz vorgestellt: Regensburg

Am Donauradweg liegt Regensburg. Hier die Steinerne Brücke und der Dom. Seit dem 13. Juli 2006 ist das Altstadtensemble von Regensburg UNESCO WELTERBE.


Bild: Regensburg Tourismus GmbH


Regensburg. Bei Ihrer Donau-Radtour sollten Sie sich Zeit für eine Stadtführung nehmen, denn Regenburg hat viel Sehenswertes zu bieten. So gehören der Haidplatz, ein Platz auch für Stadtfeste und mit dem Blick auf die "Neue Waag", zu den schönsten Gegebenheiten im mittelalterlichen Stadtkern Regensburgs. Und wenn Sie Stadtansichten ohnehin schätzen, so begeben Sie sich auf die Steinerne Brücke, sie ist aus dem 12. Jahrhundert, 310 Meter lang und liefert Ihnen einen eindrucksvollen Blick auf Regensburg. - Sehenswertes u.a.: Regensburger Dom St. Peter mit Kreuzgang und Allerheiligenkapelle (Führungen). Altes Rathaus, Reichssaalgebäude. Dominikanerinnenkirche Heilig Kreuz, Dominikanerkirche St. Blasius, Dreieinigkeitskirche. Karthaus-Prüll. Historisches Museum, Reichstagsmuseum, document Neupfarrplatz, Domschatzmuseum, Museum St. Ulrich, Museum Obermünster, Fürstliche Schatzkammer Thurn und Taxis, Schloss und Kreuzgang St. Emmeram. Donau-Schifffahrts-Museum, Uhrenmuseum. - Wobei für Radfahrer hier zu notieren wäre, dass der Donau-Radweg zwischen Regensburg und Passau größtenteils mit dem Themenweg Via Danubia identisch ist. - Info: Tourist-Information Regensburg, Altes Rathaus, Rathausplatz 4, Tel. 0941 - 507-4410, www.regensburg.de, tourismus@regensburg.de

Kurz vorgestellt: Straubing

In Straubing: der Theresienplatz mit dem Stadtturm.


Bild: Straubing / Amt für Tourismus

Straubing. Sehenswertes u.a.: Rathaus, Stadtplatz mit Brunnen, Dreifaltigkeitssäule, Pulverturm (Teil der alten Straubinger Stadtbefestigung). Päpstliche Basilika St. Jakob mit Mosesfenster von Albrecht Dürer, Stadtturm mit Glockenspiel, Karmelitenkirche und -kloster, Klosterkirche der Ursulinen, Historischer Friedhof St. Peter mit romanischer Basilika und drei spätgotischen Kapellen, Kirche St. Veit. Gäubodenmuseum mit römischem Schatzfund, Römerpark Sorviodurum. Radlerfamilien, die auf dem Donauradweg unterwegs sind, sollten den Straubinger Tiergarten ansteuern. - Info: Amt für Tourismus und Stadtwerbung, Ecke Theresienplatz/Simon-Höller-Straße, Theresienplatz 20, Tel. 09421- 944-307, Fax: 09421 - 944-103, www.straubing.de, tourismus@straubing.de
Deggendorf: Altes Rathaus mit gotischem Turm, Bürgerhäuser, Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Grabkirche. Oswaldkapelle in der Unteren Vorstadt mit Fresken. Spitalkirche St. Katharina. Info: www.deggendorf.de - Osterhofen: Asam-Basilika. - Vilshofen: Donaupromenade. Sammlung afrikanischer Kultgegenstände im Afrika-Museum im Kloster Schweiklberg, dort ist die umfangreiche Sammlung G. Schwarz zu besichtigen, die auch Schmuck und Prunkwaffen aus Afrika umfasst. - Info: Touristik-Information Vilshofen, Stadtplatz 27, 94474 Vilshofen a.d. Donau, Tel. 08541 -208-112, www.vilshofen.de, tourismus@vilshofen.de
Kurz vorgestellt: Passau
Passau. Die Dreiflüssestadt mit Donau, Inn und Ilz. Sehenswertes u.a.: Dom St. Stephan mit der größten Domorgel der Welt. Veste Oberhaus, Dreiflüsseeck, Salvatorhaus, Museum Moderner Kunst, Kloster Niedernburg (mit dem Grab der Heiligen Gisela), Altes Rathaus und Rathausplatz, Studienkirche St. Michael, Diözesan- und Domschatzmuseum (Bischöfliche Residenz). Passauer Glasmuseum, St.-Pauls-Kirche, St. Nikola-Kirche, Severinskirche. Römermuseum Kastell Boiotro mit archäologischen Funden aus Ostbayern, im Freigelände entdeckt man die Grundmauern des Kastells Boiotro aus der späten Antike. Ein Blick in die Stadtgeschichte offenbart, dass die Passauer Bürger in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mehrere große Stadtbrände miterleben mussten. Heute Residenzstadt mit starker touristischer Note. Auch hier sollten Sie ihre Fahrradtour mit einem Aufenthalt bereichern. - Info: Passau Tourismus, Rathausplatz 3, 94032 Passau (Neues Rathaus), Tel. 0851 - 955980, Fax: 0851 - 35107, www.passau.de, tourist-info@passau.de

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Donau 2

Die österreichische Donau: Von Passau nach Wien

Von Passau nach Wien sind es mit dem Fahrrad etwa 330 Kilometer. Nach dem Start in Passau durchradeln Sie zunächst u.a. Obernzell, Engelhartszell, Feldkirchen, Ottensheim und kommen dann im schönen Linz an. Nun folgen am Donau-Radweg u.a. Steyregg, St. Georgen, Mauthausen, Grein, Persenbeug, Ybbs, Marbach, Pöchlarn und Klein-Pöchlarn, bevor Sie Melk erreichen. Über Emmersdorf, Aggsbach Markt, Spitz, Weißenkirchen und Dürnstein erreichen Sie Krems. Über Traismauer, Tulln, Korneuburg, Klosterneuburg radeln Sie weiter, bis hinein in die österreichische Hauptstadt Wien. Die österreichische Donau können Sie mit Ihrem Fahrrad beidseitig befahren.

Kurz vorgestellt: Linz

Der Festsaal und die Weinberger Schlossapotheke gehören zu den Highlights im Linzer Schloss. Im Schlossmuseum sehen Sie interessante kulturgeschichtliche Sammlungen, darunter Musikinstrumente und Möbel. Das Stifterhaus ist heute ein Literaturmuseum, Adalbert Stifter lebte hier bis zu seinem Tod im Jahr 1868. Die Martinskirche, das Brucknerhaus, der Neue Dom mit seinen berühmten Gemäldefenstern, der Alte Dom, der Stadtplatz, die Wallfahrtskirche Pöstlingberg und das Mozarthaus zählen unter anderem zu den weiteren sehenswerten Dingen in Linz. Das Alte Rathaus mit seinem achteckigen Rathausturm steht am Hauptplatz, seine heutige Fassade erhielt das Gebäude im 17. Jahrhundert. Mit den Linienschiffen der Reederei Wurm+Köck, der Donautouristik mit der Kaiserin Elisabeth und mit dem Raddampfer Schönbrunn von 1912 entdecken Sie die Donau. Interessant und aufschlussreich sind die geführten Rundgänge durch die Linzer Altstadt, angeboten von den Fremdenführern (Kartenkauf in der Tourist Information möglich) von Anfang Mai bis Ende Oktober. Wenn Ihre Fahrradtour Sie an einem Wochenende nach Linz führt, so sollten Sie sich den Linzer Flohmarkt auf dem Hauptplatz nicht entgehen lassen, der in der Sommersaison jeden Samstag viele Besucher anlockt. - Info: Touristinformation Linz, Hauptplatz 1, A - 4020 Linz, Tel: +43 (0)732/7070-1777, Fax: +43 (0)732/772873, tourist.info@linz.at

Bilder (2): Archiv Tourismusverband Linz~Donau

Kurz vorgestellt: Wien

Wien ist die Hauptstadt Österreichs. Die Stadt ist, wenn Sie in Passau gestartet sind, Ziel Ihrer Donauradtour. Oder ein Etappenort, wenn Sie weiter ins Ungarische nach Budapest radeln möchten. - Bei einer Stadterkundung in Wien entdecken Sie viel Sehenswertes: den Stephansdom und den Tiergarten Schönbrunn, den Böhmischen Prater, den Donauturm, das Haus des Meeres, das berühmte Riesenrad, Schloss Schönbrunn, die Spanische Hofreitschule, den Wiener Prater und das Wiener Rathaus. Sorgen Sie also für ein ausreichendes Zeitpolster. - Tipp: Übrigens können Sie die Wien-Erkundung auch mit dem Fahrrad machen, dafür sorgen die Stadtführer von Pedal Power, die wir Ihnen unter unserer Rubrik "Geführte Touren" vorstellen. - Der Stephansdom ist das Ziel von rund zwei Millionen Stadttouristen jedes Jahr. In den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs, im April 1945, wurde das Bauwerk durch einen Brand schwer beschädigt. Der Dom wurde aber sofort nach dem Krieg in sieben Jahren wieder aufgebaut. Man kann den Dom besteigen und die Führungen nutzen, um viel über die Geschichte und die architektonischen Merkmale zu erfahren. Der Stephansdom gehört zu den Wahrzeichen Österreichs. Inclusive des Adlers ist der Südturm, der auch Hoher Turm, Stephansturm und Steffl genannt wird, 136,7 Meter hoch. Wer in die Türmerstube hinauf möchte, hat 343 Stufen vor sich. Der Namenspatron der Kirche, der heilige Stephanus, ist als Patron übrigens nicht nur für den Wiener Dom, sondern auch für Pferdeknechte und Kutscher zuständig, und das passt ja auch irgendwie zu Wien. Die Geschichte des Stephansdomes führt bis in das 12. Jahrhundert zurück.


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Donau 3

Der Donauradweg von Wien nach Budapest

An dieser rund 340 Kilometer langen Teilroute des Donau-Radweges durch Österreich, die Slowakei und Ungarn, liegen u.a. Hainburg, Bratislava, Gyor, Komarom, Esztergom und Szentendre.


Kurz vorgestellt: Budapest

Mit der Budapester U-Bahn durch Ungarns Geschichte

Mehr als 1:000 Jahre sind vergangen seit Beginn der ungarischen Geschichtsschreibung mit der Landnahme im Jahre 896. Eine Fahrt mit den drei Metrolinien durch die Hauptstadt ist gleichsam ein Streifzug durch die Geschichte, sind doch zahlreiche Straßen und Plätze eng mit den Namen ungarischer Helden, Könige, Künstler und Magnaten verbunden.

Ausgangspunkt einer solchen Zeitreise ist der Deák Ferenc Platz in der Pester Innenstadt, wo die gelbe, rote und blaue Linie zusammentreffen. Deák (1803-76) war Vertreter der liberalen Opposition und gilt bis heute als Symbolfigur des passiven Widerstandes gegen die Habsburger und zugleich als Vater des Ausgleichs. Sein Weggefährte war Graf Gyula Andrássy, später Außenminister der Monarchie, nach dem die Budapester Prachtstraße vom Donaukai zum Heldenplatz benannt ist, unter der die berühmte M1 – die Millenniumsbahn – mit ihren schönen Stationen fährt. Sie wurde zusammen mit der historischen Metrolinie zum Welterbe der UNESCO erklärt.

Die M1 oder Millenniums-Metro, die „gelbe“, ist die älteste U-Bahn des europäischen Kontinents, die erste auf dem Festland nach der Londoner überhaupt, und beginnt am Vörösmarty Platz im Herzen der Pester Innenstadt, der nach dem Lyriker Mihály Vörösmarty (1800-1855) benannt ist. Ebenso historisch ist die Station Bajcsy-Zsilinszky út, die ihren Namen von jenem ungarischen Politiker hat, der während der NS-Zeit der Kopf der ungarischen Widerstandsbewegung war und 1944 verhaftet und hingerichtet wurde. Weitere Stationen sind dem Komponisten Zóltan Kodály sowie dem „größten Ungar“ István Széchenyi, dem Erbauer der Kettenbrücke gewidmet.

Die M2, die rote Metro, führt vom Südbahnhof ans Budaer Donauufer, wo sich die Haltestelle Batthyány tér befindet. Graf Lajos Batthyány (1806-49) war Ministerpräsident der ersten unabhängigen Regierung Ungarns nach der Revolution von 1848. Obwohl um Ausgleich mit Kaiser Franz Joseph bemüht, wurde er nach dem Scheitern der Revolution im Jahre 1849 als Hochverräter hingerichtet. Auf der Pester Seite erinnert die Station Kossuth tér an Lajos Kossuth (1802-94), die Leitfigur des ungarischen Freiheitskampfes gegen das Haus Habsburg. Nach dem Scheitern floh er in die Türkei und von dort weiter ins europäische Ausland, wo er seinen Kampf für die Unabhängigkeit Ungarns fortsetzte. Kossuth starb, schon zu Lebzeiten als Nationalheld verehrt, 1894 in Turin. Ähnlich begeistert wie der Held der Revolution wurde auch die sogenannte „Nachtigall der Nation“ gefeiert, die Primadonna Blaha Lujza (1850-1926), nach der die Haltestelle Blaha Lujza tér, unweit des altehrwürdigen Hotel Astoria (eine Station vorher), benannt wurde. Die westliche Endhaltestelle der roten U-Bahn trägt den Namen des Wesirs Örs, eines Zeitgenossen Árpáds.

Auch auf der M3, der blauen Linie, wird Geschichte lebendig: Hier begegnet man Fürst Árpád, dem Stammvater der Magyaren, der im 9. Jahrhundert das Karpatenbecken in Besitz nahm, und dessen Nachkommen Ungarn bis 1301 als ungarische Könige regierten. Die Station Dózsa György út, erinnert an den ungarischen Bauernführer und damit an eines der blutigsten Kapitel der bewegten ungarischen Geschichte. Der Spross einer siebenbürgischen Adelsfamilie wurde im Frühjahr 1514 von Erzbischof Thomas Bakócz zum Führer eines Kreuzzugs der Bauern gegen die Türken ernannt. Der ungarische Hochadel fürchtete sich vor einem bewaffneten Bauernheer und erwirkte beim König den Auflösungsbefehl. Dózsa und seine Gefolgsleute widersetzten sich und es kam zum größten Bauernaufstand der ungarischen Geschichte. Nach monatelangen Kämpfen wurde der Großteil der Aufständischen sowie ihr Anführer bei Temesvár im heutigen Rumänien getötet. Erwähnenswert ist auch noch die Haltestelle Arany János utca. Arany (1817-1882) gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Lyriker des 19. Jahrhunderts Die bewegte ungarische Geschichte hat noch viele andere bekannte Namen hervorgebracht, die aber unmöglich alle auf den insgesamt 40 Metro-Haltestellen im Budapester Stadtgebiet untergebracht werden konnten. Bartók, Liszt, Petôfi, Rákóczi und viele andere sind jedoch oberirdisch per Bus oder Straßenbahn zu erreichen. (Quelle: Ungarisches Tourismusamt) (Bild: fahrradtouren.de)


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Donau 4

Donauradweg Budapest - Schwarzes Meer

Und es geht weiter entlang der Donau von Budapest bis zum Schwarzen Meer.Sie radeln dabei durch Ungarn, Serbien und Rumänien. Sie entdecken das serbische Novi Sad und fahren dann weiter nach Belgrad. Weiter geht es über Calafat, Giurgiu und Calarasi. Schließlich steuern Sie die Küstenstadt Constanta am Schwarzen Meer an. Ziel der Radferntour ist, nach einer Radfahrt durch das Donaudelta, das weiter nördliche gelegene Tulcea.

Kurz vorgestellt: Belgrad
Belgrad. Tagsüber lockt die Fußgängerzone Knez Mihailova zum Einkaufsbummel. Ein Großteil der hier befindlichen Gebäude steht unter Denkmalschutz, stellen sie doch ein beeindruckendes Ensemble aus Repräsentations- und Privatgebäuden der späten 1880er Jahre dar. Heute ist die Straße der Mittelpunkt des Belgrader Einkaufszentrums, wo zugleich eine Vielzahl öffentlicher Gebäude angesiedelt sind: die Serbische Akademie der Künste und Wissenschaften, die Belgrader Bibliothek und das Kulturzentrum. - Bild: NTOS
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