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Donauradweg
Donaueschingen
- Ulm - Regensburg - Passau - Wien - Budapest - Belgrad
- Rumänien - Schwarzes Meer
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Hier
auch das Radkarten-Material zum gesamten Donauradweg
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Donau
1
Deutsche
Donau von Donaueschingen bis Passau
Sie
starten in Donaueschingen und haben bis Passau ungefähr
590 Radkilometer vor sich. Sie durchradeln nach dem
Start zunächst Pfohren, Geisingen, Imendingen und Möhringen,
bevor Sie in Tuttlingen ankommen. Über Nendingen, Mühlheim
und Fridingen steuern Sie auf die Etzabtei Beuron zu. Bald
darauf sehen Sie die Burg Wildenstein, die ihre Blütezeit
im Mittelalter erlebte. Das Schloss Gutenstein und Inzigkofen
folgen, bevor Sie Sigmaringen erreichen. Über Scheer,
Mengen, Binzwangen, Riedlingen, Zwiefaltendorf, Rechtenstein,
Untermarchtal, Munderkingen und Ehingen (Varianten bis Ulm)
fahren Sie nach Ulm, wo Sie das gotische Münster besichtigen
können. Nun geht es weiter nach Ingolstadt. Bis dahin
radeln Sie unter anderem über Günzburg, Gundelfingen,
Lauingen, Dillingen, Höchstädt, Donauwörth
und Neuburg a.d. Donau. Von Ingolstadt führt Sie der
Donau-Radweg u.a. über Neustadt a.d. Donau, Kelheim
und Bad Abbach nach Regensburg. An der Radroute nach Passau
liegen nun u.a. Donaustauf, Straubing, Deggendorf, Osterhofen
und Vilshofen. -
| Hier
zur Orientierung eine Übersicht über Städte
am Abschnitt des Donauradweges in Deutschland: Die deutsche
Donau. |
| Kurz
vorgestellt: Donaueschingen |
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Donaueschingen
ist Startort für viele Radfahrer,
die auf dem Donau-Radweg radeln möchten.
Hier eine Stadtansicht von Donaueschingen.
Bild:
R. Sigwart
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Die
Stadt Donaueschingen, gelegen im Naturpark Südschwarzwald
und weltweit bekannt für die Donauquelle, hat
einiges zu bieten. Die Donauquelle, eine Karstaufstoßquelle,
seit 15 v. Chr. als historische Donauquelle
anerkannt, weist die Skulptur Mutter Baar dem
noch jungen Fluss den Weg zum Schwarzen Meer.
Bis zur Mündung hat die Donau von hier aus noch
2.840 Flusskilometer vor sich. Beim Gang durch
die Karlstraße zum Rathausplatz fallen an zahlreichen
Gebäuden Jugendstilelemente auf. Die Häuser
wurden nach dem Brand 1908 mit stadtplanerischer
Weitsicht und sicherem Stilempfingen wieder
aufgebaut. Eine Besichtigung des Fürstlichen
Schlosses ist nur mit einer Führung möglich
(Information: 0771 86563). Das Residenzschloss
aus dem 16. Jahrhundert wurde im späten 19.
Jahrhundert umgebaut. Die Fürstlich Fürstenbergische
Sammlungen (Information 0771 86563) zeigen von
April bis November Teile der fürstlichen Kunstsammlung
und Objekte, welche die Kultur und Geschichte
des Hauses Fürstenberg verdeutlichen. Individuelle
Gruppenangebote und Erlebnisführungen durch
die vom Jugendstil geprägte Innenstadt sind
bei der Tourist-Information buchbar. Die Fürstlich
Fürstenbergische Brauerei lädt zu Führungen
inkl. Bierproben ein und die Fürstenberg Sammlungen
vermitteln u. a. die Geschichte der Familie
zu Fürstenberg. Info: Tourist-Information, Karlstraße
58, 78166 Donaueschingen, Tel. 0771 - 857221,
Fax: 0771 - 857228, www.donaueschingen.de, tourist.info@donaueschingen.de
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| Tuttlingen.
Zu den Sehenswürdigkeiten in Tuttlingen gehört
das Museum Tuttlinger Haus. - Sigmaringen: Schloss
Sigmaringen. - Ehingen: Pfarrkirche St. Blasius,
Wartstein (Aussichtsturm), Marktplatz mit Marktbrunnen.
- Blaubeuren: Blautopf (Quelle der Blau), Benediktinerkloster
mit Klosterkirche. |
| Kurz
vorgestellt: Ulm / Neu Ulm |
| Ulm
/ Neu Ulm. Sehenswertes u.a.: Ulmer Münster,
Altstadtensemble Fischerviertel, Gerberviertel.
Ulmer Rathaus mit Außenbemalung aus der Frührenaissance
und mit astronomischer Uhr. Schwörhaus. Schuh-
Korn- und Zeughaus. Die Alte Münz liegt nah
am Schiefen Haus. Historische
Stadtmauer. Söflinger Klosterhof, Kloster Wiblingen,
Bundesfestung Ulm, Wilhelmsburg, Fort Unterer
Kuhberg.Kulturelles und Erlebnisreiches kommt
nicht zu kurz, wie z.B. Museen und Sammlungen
von Rang, Musik, Theater, berühmte Feste wie das
Fischerstechen (alle vier Jahre, nächstes
wieder 2009), die Wasserparade Nabada und das
Internationale Donaufest u.v.m. bekunden. - Ulmer
Münster: Mit 161,53 m hat es den höchsten
Kirchturm der Welt und mit Platz für 20.000 Menschen
ist es die zweitgrößte Kirche Deutschlands. Wie
kein anderes Gebäude prägt das gotische Gotteshaus
das Stadtbild Ulms. - Kloster Wiblingen: Ein prächtiger
Bibliotheksaal bildet das Herzstück des Klosters
Wiblingen. Die Grafen Hartmann und Otto von Kirchberg
stifteten das Kloster 1093 zu Ehren des Heiligen
Martin mit Mitteln aus der Privatschatulle. Die
Sorge um ihr Seelenheil treib sie zu diesem Schritt.
Nach der ersten Blütezeit im 12. Jh. beendete
1271 ein Großbrand den Aufschwung. Die alte Ausstrahlung
erlangte das Kloster erst im 15. Jh. durch Abt
Ulrich Hablützel wieder. In dieser Phase der geistlichen
Neuorientierung entstanden wichtige Schriften.
Die prächtigen Bücher, die in dieser Zeit durch
die kunstfertigen Mönche geschaffen wurden, bildeten
den Grundstock für die Bibliothek. - Ulm
bietet neben den Stadtführungen auch Führungen
mit dem Fahrrad an. - Info: Tourist-Information
im Stadthaus, Tel. 07 31 - 161 2830, www.ulm.de,
info@tourismus.ulm.de |
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| Günzburg:
Schloss, Frauenkirche, Unteres Tor. - Gundelfingen
a.d. Donau: Historische Innenstadt mit Rathaus,
Torturm und Spitalkirche. - Dillingen a.d. Donau:
Schloss, Stadtmuseum. - Höchstädt:
Renaissance-Schloss der Pfalzgrafen, Kirche Mariä
Himmelfahrt. |
| Kurz
vorgestellt: Donauwörth |
| Donauwörth.
Hier fließt die Wörnitz in die Donau.
Beachten Sie das Archäologische Museum (Tanzhaus)
und das Deutschordenshaus mit der Städtischen
Kunstgalerie. Über die Reichsstraße
mit ihren eindrucksvollen Giebelhäusern kommen
Sie zum Fuggerhaus aus dem 16. Jahrhundert, es
ist heute Landratsamt und gilt als schönes
Beispiel der schwäbischen Renaissance. Das
Sakramentshäuschen von 1503 gehört zu
den Sehenswürdigkeiten im Innern des Münsters
"Unserer Lieben Frau" (15. Jh.), den
Kirchturm kann man im Rahmen von Führungen
zwischen Mai bis September besteigen. In Donauwörth
entdecken Sie auch noch die Spuren der alten Stadtbefestigung
und die Klosteranlage Heilig Kreuz mit dem Grab
der Herzogin Maria von Brabant. Das Puppenmuseum
Käthe Kruse bietet u.a. museumspädagogische
Angebote. Bei Ihrem Stadtbummel werden Sie auch
den Reichsstadtbrunnen sehen. |
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| Neuburg
a.d. Donau: Residenzschloss mit Schlosskapelle,
Vogteiburg Münz, Jagdschloss Grünau. |
| Kurz
vorgestellt: Ingolstadt |
| Ingolstadt.
Sehenswert u.a.: Asamkirche Maria de Victoria,
Altes Rathaus, Audi Forum Ingolstadt, Neues Schloss
mit dem Bayerischen Armeemuseum, Alte Anatomie
mit dem Deutschen Medizinhistorischen Museum,
Franziskanerkirche, Hohe Schule, St. Moritzkirche
mit Pfeifturm, Münster Zur Schönen Unserer
Lieben Frau, Herzogskasten. Öffentliche Stadtführungen
von April bis Oktober 2006 und historische Streifzüge,
unterwegs mit dem Ingolstädter Nachtwächter.
- Info: Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH,
Wagnerwirtsgasse 2, 85049 Ingolstadt, Tel.0841-
305-3035, Fax: 0841- 305-3039, touristinformation@ingolstadt.de,
www.ingolstadt-tourismus.de |
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| Kurz
vorgestellt: Kelheim |
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In
Kelheim bieten sich Schifffahrten auf
der Donau an.
Bild:
Tourist-Information der Stadt Kelheim
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Kelheim.
Hier endet der Altmühltal-Radweg an der
Donau, in Kelheim, einer ehemaligen Residenz
der Wittelsbacher. Hoch über der Stadt steht
die Befreiungshalle, die der bayerische König
Ludwig I. erbauen ließ. Hier gehört auch
das Alte Rathaus, das im 17. Jahrhundert erneuert
wurde, zu den Sehenswürdigkeiten. Zum Bummeln
lädt der Ludwigsplatz ein, der mit Brunnen
und Mariensäule Mittelpunkt der Altstadt
ist. Stadtknechtturm
und Römerturm zeugen in Kelheim ebenso
wie das Donautor von einer lebendigen Vergangenheit.
An der Schifssanlegestelle unterhalb der Befreiungshalle
starten die Ausflugsschiffe zu ihrer Fahrt durch
den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg mit
der herrlichen Klosterkirche der Gebrüder Asam
und der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Außerdem:
Archäologisches
Museum, Franziskanerkirche mit Orgelmuseum,
Spitalkirche.
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| Weltenburg:
Benediktinerabtei Weltenburg (ältestes Kloster
Bayerns). - Donaudurchbruch.
Zwischen Weltenburg und Kelheim nehmen Sie das Schiff,
um zwischen hohen Felsen die teils bis auf 70 Meter
eingeengte Donau zu bestaunen, ein eindrucksvolles Naturerlebnis. |
| Kurz
vorgestellt: Regensburg |
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Am
Donauradweg liegt Regensburg. Hier die
Steinerne Brücke und der Dom. Seit
dem 13. Juli 2006 ist das Altstadtensemble
von Regensburg UNESCO WELTERBE.
Bild:
Regensburg Tourismus GmbH
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Regensburg.
Bei Ihrer Donau-Radtour sollten Sie sich Zeit
für eine Stadtführung nehmen, denn
Regenburg hat viel Sehenswertes zu bieten. So
gehören der Haidplatz, ein Platz auch für
Stadtfeste und mit dem Blick auf die "Neue
Waag", zu den
schönsten Gegebenheiten im mittelalterlichen
Stadtkern Regensburgs. Und wenn Sie Stadtansichten
ohnehin schätzen, so begeben Sie sich auf
die Steinerne Brücke, sie ist aus dem 12.
Jahrhundert, 310 Meter lang und liefert Ihnen
einen eindrucksvollen Blick auf Regensburg.
- Sehenswertes
u.a.: Regensburger Dom St. Peter mit Kreuzgang
und Allerheiligenkapelle (Führungen). Altes
Rathaus, Reichssaalgebäude. Dominikanerinnenkirche
Heilig Kreuz, Dominikanerkirche St. Blasius,
Dreieinigkeitskirche. Karthaus-Prüll. Historisches
Museum, Reichstagsmuseum, document Neupfarrplatz,
Domschatzmuseum, Museum St. Ulrich, Museum Obermünster,
Fürstliche Schatzkammer Thurn und Taxis,
Schloss und Kreuzgang St. Emmeram. Donau-Schifffahrts-Museum,
Uhrenmuseum. -
Wobei für Radfahrer hier zu notieren wäre,
dass der Donau-Radweg zwischen Regensburg und
Passau größtenteils mit dem Themenweg Via Danubia
identisch ist. - Info: Tourist-Information Regensburg,
Altes Rathaus, Rathausplatz 4, Tel. 0941 - 507-4410,
www.regensburg.de, tourismus@regensburg.de
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| Kurz
vorgestellt: Straubing |
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In
Straubing: der Theresienplatz mit dem
Stadtturm.
Bild:
Straubing / Amt für Tourismus
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| Straubing.
Sehenswertes u.a.: Rathaus, Stadtplatz mit Brunnen,
Dreifaltigkeitssäule, Pulverturm (Teil der alten
Straubinger Stadtbefestigung). Päpstliche Basilika
St. Jakob mit Mosesfenster von Albrecht Dürer,
Stadtturm mit Glockenspiel, Karmelitenkirche und
-kloster, Klosterkirche der Ursulinen, Historischer
Friedhof St. Peter mit romanischer Basilika und
drei spätgotischen Kapellen, Kirche St. Veit.
Gäubodenmuseum mit römischem Schatzfund, Römerpark
Sorviodurum. Radlerfamilien, die auf dem Donauradweg
unterwegs sind, sollten den Straubinger Tiergarten
ansteuern. - Info: Amt für Tourismus und Stadtwerbung,
Ecke Theresienplatz/Simon-Höller-Straße, Theresienplatz
20, Tel. 09421- 944-307, Fax: 09421 - 944-103,
www.straubing.de, tourismus@straubing.de |
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| Deggendorf:
Altes Rathaus mit gotischem Turm, Bürgerhäuser,
Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Grabkirche. Oswaldkapelle
in der Unteren Vorstadt mit Fresken. Spitalkirche St.
Katharina. Info: www.deggendorf.de - Osterhofen:
Asam-Basilika. - Vilshofen: Donaupromenade.
Sammlung afrikanischer Kultgegenstände
im Afrika-Museum im Kloster Schweiklberg, dort ist die
umfangreiche Sammlung G. Schwarz zu besichtigen, die
auch Schmuck und Prunkwaffen aus Afrika umfasst. - Info:
Touristik-Information Vilshofen, Stadtplatz 27, 94474
Vilshofen a.d. Donau, Tel. 08541 -208-112, www.vilshofen.de,
tourismus@vilshofen.de |
| Kurz
vorgestellt: Passau |
| Passau.
Die Dreiflüssestadt mit Donau, Inn und Ilz.
Sehenswertes u.a.: Dom St. Stephan mit der größten
Domorgel der Welt. Veste Oberhaus, Dreiflüsseeck,
Salvatorhaus, Museum Moderner Kunst, Kloster Niedernburg
(mit dem Grab der Heiligen Gisela), Altes Rathaus
und Rathausplatz, Studienkirche St. Michael, Diözesan-
und Domschatzmuseum (Bischöfliche Residenz).
Passauer Glasmuseum, St.-Pauls-Kirche, St. Nikola-Kirche,
Severinskirche. Römermuseum Kastell Boiotro
mit archäologischen Funden aus Ostbayern, im Freigelände
entdeckt man die Grundmauern des Kastells Boiotro
aus der späten Antike. Ein Blick in die Stadtgeschichte
offenbart, dass die Passauer Bürger in der
zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mehrere
große Stadtbrände miterleben mussten.
Heute Residenzstadt mit starker touristischer
Note. Auch hier sollten Sie ihre Fahrradtour mit
einem Aufenthalt bereichern. - Info: Passau Tourismus,
Rathausplatz 3, 94032 Passau (Neues Rathaus),
Tel. 0851 - 955980, Fax: 0851 - 35107, www.passau.de,
tourist-info@passau.de |
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| Radkartentipp
von fahrradtouren.de |
| Abschnitt
der Deutschen Donau von Donaueschingen nach Passau:
Bitte beachten Sie dazu hier bei fahrradtouren.de
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Radweg 1" mit der Bestell-Nummer BL 03 im |
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speziellen Infoseite.
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Donau
2
Die
österreichische Donau: Von Passau nach Wien
Von
Passau nach Wien sind es mit dem Fahrrad etwa 330 Kilometer.
Nach dem Start in Passau
durchradeln Sie zunächst u.a. Obernzell, Engelhartszell,
Feldkirchen, Ottensheim und kommen dann im schönen
Linz an. Nun folgen am Donau-Radweg u.a. Steyregg, St. Georgen,
Mauthausen, Grein, Persenbeug, Ybbs, Marbach, Pöchlarn
und Klein-Pöchlarn, bevor Sie Melk erreichen. Über
Emmersdorf, Aggsbach Markt, Spitz, Weißenkirchen und
Dürnstein erreichen Sie Krems. Über Traismauer,
Tulln, Korneuburg, Klosterneuburg radeln Sie weiter, bis
hinein in die österreichische Hauptstadt Wien. Die
österreichische Donau können Sie mit Ihrem Fahrrad
beidseitig befahren.
| Kurz
vorgestellt: Linz |
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Der
Festsaal und die Weinberger Schlossapotheke
gehören zu den Highlights im Linzer Schloss.
Im Schlossmuseum sehen Sie interessante kulturgeschichtliche
Sammlungen, darunter Musikinstrumente und Möbel.
Das Stifterhaus ist heute ein Literaturmuseum,
Adalbert Stifter lebte hier bis zu seinem Tod
im Jahr 1868. Die Martinskirche, das Brucknerhaus,
der Neue Dom mit seinen berühmten Gemäldefenstern,
der Alte Dom, der Stadtplatz, die Wallfahrtskirche
Pöstlingberg und das Mozarthaus zählen
unter anderem zu den weiteren sehenswerten Dingen
in Linz. Das Alte Rathaus mit seinem achteckigen
Rathausturm steht am Hauptplatz, seine heutige
Fassade erhielt das Gebäude im 17. Jahrhundert.
Mit den Linienschiffen der Reederei Wurm+Köck,
der Donautouristik mit der Kaiserin Elisabeth
und mit dem Raddampfer Schönbrunn von 1912
entdecken Sie die Donau. Interessant und aufschlussreich
sind die geführten Rundgänge durch
die Linzer Altstadt, angeboten von den Fremdenführern
(Kartenkauf in der Tourist Information möglich)
von Anfang Mai bis Ende Oktober. Wenn Ihre Fahrradtour
Sie an einem Wochenende nach Linz führt,
so sollten Sie sich den Linzer Flohmarkt auf
dem Hauptplatz nicht entgehen lassen, der in
der Sommersaison jeden Samstag viele Besucher
anlockt. -
Info: Touristinformation Linz, Hauptplatz 1,
A - 4020 Linz, Tel: +43 (0)732/7070-1777, Fax:
+43 (0)732/772873, tourist.info@linz.at
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Bilder
(2): Archiv Tourismusverband Linz~Donau
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| Kurz
vorgestellt: Wien |
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Wien
ist die Hauptstadt Österreichs. Die Stadt ist,
wenn Sie in Passau gestartet sind, Ziel Ihrer Donauradtour.
Oder ein Etappenort, wenn Sie weiter ins Ungarische
nach Budapest radeln möchten. - Bei einer Stadterkundung
in Wien entdecken Sie viel Sehenswertes: den Stephansdom
und den Tiergarten Schönbrunn, den Böhmischen
Prater, den Donauturm, das Haus des Meeres, das berühmte
Riesenrad, Schloss Schönbrunn, die Spanische
Hofreitschule, den Wiener Prater und das Wiener Rathaus.
Sorgen Sie also für ein ausreichendes Zeitpolster.
- Tipp: Übrigens können Sie die Wien-Erkundung
auch mit dem Fahrrad machen, dafür sorgen die
Stadtführer von Pedal Power, die wir Ihnen
unter unserer Rubrik "Geführte Touren"
vorstellen. - Der Stephansdom ist das Ziel von rund
zwei Millionen Stadttouristen jedes Jahr. In den letzten
Tagen des zweiten Weltkriegs, im April 1945, wurde
das Bauwerk durch einen Brand schwer beschädigt.
Der Dom wurde aber sofort nach dem Krieg in sieben
Jahren wieder aufgebaut. Man kann den Dom besteigen
und die Führungen nutzen, um viel über die
Geschichte und die architektonischen Merkmale zu erfahren.
Der Stephansdom gehört zu den Wahrzeichen Österreichs.
Inclusive des Adlers ist der Südturm, der auch
Hoher Turm, Stephansturm und Steffl genannt wird,
136,7 Meter hoch. Wer in die Türmerstube hinauf
möchte, hat 343 Stufen vor sich. Der Namenspatron
der Kirche, der heilige Stephanus, ist als Patron
übrigens nicht nur für den Wiener Dom, sondern
auch für Pferdeknechte und Kutscher zuständig,
und das passt ja auch irgendwie zu Wien. Die Geschichte
des Stephansdomes führt bis in das 12. Jahrhundert
zurück.
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von fahrradtouren.de |
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der Donau von Passau bis Wien: Bitte beachten Sie dazu
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Donau
3
Der Donauradweg von Wien nach Budapest
An
dieser rund 340 Kilometer langen Teilroute des Donau-Radweges
durch Österreich, die Slowakei und Ungarn, liegen u.a.
Hainburg, Bratislava, Gyor, Komarom, Esztergom und Szentendre.
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| Kurz
vorgestellt: Budapest |
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Mit
der Budapester U-Bahn durch Ungarns Geschichte
Mehr
als 1:000 Jahre sind vergangen seit Beginn der ungarischen
Geschichtsschreibung mit der Landnahme im Jahre 896.
Eine Fahrt mit den drei Metrolinien durch die Hauptstadt
ist gleichsam ein Streifzug durch die Geschichte,
sind doch zahlreiche Straßen und Plätze eng mit den
Namen ungarischer Helden, Könige, Künstler und Magnaten
verbunden.
Ausgangspunkt
einer solchen Zeitreise ist der Deák Ferenc Platz
in der Pester Innenstadt, wo die gelbe, rote und blaue
Linie zusammentreffen. Deák (1803-76) war Vertreter
der liberalen Opposition und gilt bis heute als Symbolfigur
des passiven Widerstandes gegen die Habsburger und
zugleich als Vater des Ausgleichs. Sein Weggefährte
war Graf Gyula Andrássy, später Außenminister der
Monarchie, nach dem die Budapester Prachtstraße vom
Donaukai zum Heldenplatz benannt ist, unter der die
berühmte M1 – die Millenniumsbahn – mit ihren schönen
Stationen fährt. Sie wurde zusammen mit der historischen
Metrolinie zum Welterbe der UNESCO erklärt.
Die
M1 oder Millenniums-Metro, die „gelbe“, ist die älteste
U-Bahn des europäischen Kontinents, die erste auf
dem Festland nach der Londoner überhaupt, und beginnt
am Vörösmarty Platz im Herzen der Pester Innenstadt,
der nach dem Lyriker Mihály Vörösmarty (1800-1855)
benannt ist. Ebenso historisch ist die Station Bajcsy-Zsilinszky
út, die ihren Namen von jenem ungarischen Politiker
hat, der während der NS-Zeit der Kopf der ungarischen
Widerstandsbewegung war und 1944 verhaftet und hingerichtet
wurde. Weitere Stationen sind dem Komponisten Zóltan
Kodály sowie dem „größten Ungar“ István Széchenyi,
dem Erbauer der Kettenbrücke gewidmet.
Die
M2, die rote Metro, führt vom Südbahnhof ans Budaer
Donauufer, wo sich die Haltestelle Batthyány tér befindet.
Graf Lajos Batthyány (1806-49) war Ministerpräsident
der ersten unabhängigen Regierung Ungarns nach der
Revolution von 1848. Obwohl um Ausgleich mit Kaiser
Franz Joseph bemüht, wurde er nach dem Scheitern der
Revolution im Jahre 1849 als Hochverräter hingerichtet.
Auf der Pester Seite erinnert die Station Kossuth
tér an Lajos Kossuth (1802-94), die Leitfigur des
ungarischen Freiheitskampfes gegen das Haus Habsburg.
Nach dem Scheitern floh er in die Türkei und von dort
weiter ins europäische Ausland, wo er seinen Kampf
für die Unabhängigkeit Ungarns fortsetzte. Kossuth
starb, schon zu Lebzeiten als Nationalheld verehrt,
1894 in Turin. Ähnlich begeistert wie der Held der
Revolution wurde auch die sogenannte „Nachtigall der
Nation“ gefeiert, die Primadonna Blaha Lujza (1850-1926),
nach der die Haltestelle Blaha Lujza tér, unweit des
altehrwürdigen Hotel Astoria (eine Station vorher),
benannt wurde. Die westliche Endhaltestelle der roten
U-Bahn trägt den Namen des Wesirs Örs, eines Zeitgenossen
Árpáds.
Auch
auf der M3, der blauen Linie, wird Geschichte lebendig:
Hier begegnet man Fürst Árpád, dem Stammvater der
Magyaren, der im 9. Jahrhundert das Karpatenbecken
in Besitz nahm, und dessen Nachkommen Ungarn bis 1301
als ungarische Könige regierten. Die Station Dózsa
György út, erinnert an den ungarischen Bauernführer
und damit an eines der blutigsten Kapitel der bewegten
ungarischen Geschichte. Der Spross einer siebenbürgischen
Adelsfamilie wurde im Frühjahr 1514 von Erzbischof
Thomas Bakócz zum Führer eines Kreuzzugs der Bauern
gegen die Türken ernannt. Der ungarische Hochadel
fürchtete sich vor einem bewaffneten Bauernheer und
erwirkte beim König den Auflösungsbefehl. Dózsa und
seine Gefolgsleute widersetzten sich und es kam zum
größten Bauernaufstand der ungarischen Geschichte.
Nach monatelangen Kämpfen wurde der Großteil der Aufständischen
sowie ihr Anführer bei Temesvár im heutigen Rumänien
getötet. Erwähnenswert ist auch noch die Haltestelle
Arany János utca. Arany (1817-1882) gilt als einer
der bedeutendsten ungarischen Lyriker des 19. Jahrhunderts
Die bewegte ungarische Geschichte hat noch viele andere
bekannte Namen hervorgebracht, die aber unmöglich
alle auf den insgesamt 40 Metro-Haltestellen im Budapester
Stadtgebiet untergebracht werden konnten. Bartók,
Liszt, Petôfi, Rákóczi und viele andere sind jedoch
oberirdisch per Bus oder Straßenbahn zu erreichen.
(Quelle: Ungarisches Tourismusamt)
(Bild: fahrradtouren.de)
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der Donau von Wien nach Budapest: Bitte beachten Sie
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3 " mit der Bestell-Nummer BL 05 im |
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