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Bodensee-Radweg


Der Bodensee-Radweg bietet rund 270 Tourenkilometer. Er führt rund um Bodensee, Überlinger See und Untersee.

Der Bodensee-Radweg ist rund 270 km lang. Er führt Sie rund um Bodensee, Überlinger See und Untersee. Die Radtour durch drei Länder bietet so schöne Städte wie Friedrichshafen, Meersburg, Stein am Rhein, Radolfzell, Romanshorn, Rorschach, Konstanz, Bregenz und Lindau. Der Rundweg ist auch etwas für Radfahrer, die ihre Touren gern im Frühjahr und Herbst fahren. Dann ist es hier ein gutes Stück ruhiger als in der touristischen Hochsaison. Rund um den Bodensee tut sich viel für Radfahrer. In Konstanz können Sie als Freund der Kunsthistorie das Münster Unserer Lieben Frau besichtigen, das Strandbad am Rhein bietet Ihnen dort sportliche Möglichkeiten. Die Blumeninsel Mainau ist stets ein attraktives Ziel mit ihren Gärten und Parks, der Schlosskirche St. Marien und dem Schloss Mainau.
Kurz vorgestellt: Insel Reichenau

Die Insel Reichenau ist etwas mehr als vier Quadratkilometer groß und damit die größte Insel im Bodensee. Hier werden Führungen für Gruppen angeboten, u.a. im Münster St. Maria und Markus mit Schatzkammerbesichtigung, in St. Georg, in St. Peter und Paul, ebenso wie Inselführungen und Führungen im Museum Reichenau. Das Schloss Windegg ("Bürgle") stammt aus dem 14./15. Jahrhundert. Die Geschichte des Klosters Reichenau beginnt im 8. Jahrhundert. - Info: Tourist-Information Insel Reichenau, www.reichenau.de. - Bilder (2): Tourist-Information Insel Reichenau
Kurz vorgestellt: Lindau

Der Lindauer Hafen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vollendet. Der Bildhauer Johann von Halbig schuf das Denkmal mit dem Löwen, der über den Bodensee schaut. Der Leuchtturm an der Hafeneinfahrt ist 33 Meter hoch. Stadtmuseum Lindau (Haus zum Cavazzen am Marktplatz) mit einer Sammlung von mechanischen Musikinstrumenten. Der Diebsturm war Teil der alten Stadtmauer und machte seinem Namen im Mittelalter alle Ehre, denn früher wurde er als Gefängnis genutzt. Die Peterskirche ist das älteste Kirchenbauwerk Lindaus, beachten Sie im Innern die Fresken an der Nordwand aus dem 15. Jahrhundert. Außerdem sehen Sie hier den Mangturm und den Pulverturm (1508) sowie das Alte Rathaus mit Reichsstädtischer Bibliothek und einer Bemalung mit Eindrücken vom Deutschen Reichstag 1496. In Aeschach können Sie den unter Denkmalschutz stehenden Alten Lindauer Friedhof besuchen, mit Grabhäuschen im italienischen Stil und der Kröllkapelle. Info: PROLINDAU Marketing, www.lindau-tourismus.de.

Kurz vorgestellt: Mainau

Mainau - die Blumeninsel. Sie erfreuen sich besonderer Beliebtheit bei den Mainau-Besuchern, die Saisonalen Gärten. Diese auf eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern beschränkten experimentellen Anlagen sind jeweils nur in einer Saison zu sehen. Mainau-Herbst: Auftakt zu Spätsommer und Herbst ist auf der Mainau traditionell die Dahlienschau mit der Wahl der Dahlienkönigin. - Bild: Mainau GmbH

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Weitere Notizen für Radfahrer, die am Bodensee unterwegs sind
Kurz vorgestellt: Konstanz

Die „Imperia“ begrüßt an der Hafeneinfahrt die Gäste


Bild: Tourist Information Konstanz

Konstanz: Lebenswerte historische Stadt mit südlichem Flair Bodenseestadt mit Kultstatus Konstanz ist Kult. Die einmalige Lage zwischen Bodensee und den Schweizer Alpen, die ausgedehnte Altstadt mit verwinkelten Gassen und prächtigem Münster, das reichhaltige kulturelle Angebot und – nicht zuletzt – die ebenfalls zu Konstanz gehörende Insel Mainau machen die Konzilstadt zu einem attraktiven Urlaubsziel. - Imposant wie ein Leuchtturm begrüßt sie in der Hafeneinfahrt die Gäste der Stadt: Imperia, die monumentale Statue einer „Hübschlerin“ des Bildhauers Peter Lenk. Im Zeitlupentempo dreht sie sich auf ihrem hohen Sockel um die eigene, üppige Achse. Auf den Händen trägt sie die karikierten Abbilder eines Kaisers und eines Papstes – eine augenzwinkernde Anspielung auf die Zeit des Konstanzer Konzils, als die Stadt im 15. Jahrhundert zum Schauplatz der einzigen Papstwahl auf deutschem Boden wurde und das horizontale Gewerbe der Stadt erblühte. - Die Universitätsstadt Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und zugleich die einzige deutsche Gemeinde am Südufer des Sees. Die gut erhaltene historische Innenstadt grenzt direkt an die Schweiz, an den Bodensee und an den Seerhein, der hier den Obersee als breites Wasserband in nordwestlicher Richtung verlässt. An klaren Tagen schweift der Blick vom Konstanzer Hafen über die im Wasser schaukelnden Segelboote und die weite Fläche des tiefblauen Bodensees bis zu den imposanten Gipfeln der Voralpen. - Zahlreiche Geschäfte laden zum Flanieren und Bummeln ein, Straßencafés locken auf mediterran anmutende Plätze und in lauschige Innenhöfe zum gemütlichen „Plausch“ – wie die eidgenössischen Nachbarn sagen. - Historischen Zeugnissen begegnet man in Konstanz – ehemals Sitz des größten Bistums im heiligen Römischen Reich – auf Schritt und Tritt. Das alte Kaufhaus am Hafen mit seinem von mächtigen Eichenbohlen überspannten Saal stammt aus dem 14. Jahrhundert. Es ist das größte erhaltene mittelalterliche Profangebäude nördlich der Alpen. Weil hier während des Konstanzer Konzils im Jahr 1417 die Papstwahl abgehalten wurde, nennt man es auch einfach „Konzil“. Erst vor kurzem entdeckten Archäologen beim Münster das Fundament eines römischen Kastells gigantischen Ausmaßes. Die wertvollen Funde werden heute unter einer Glaspyramide präsentiert und können sowohl von oben als auch unterirdisch besichtigt werden. - Wenige Schritte vom Münsterplatz entfernt dehnt sich der älteste Teil der Stadt, die Niederburg, aus. Hier lebten einst Handwerker und kleine Kaufleute, die beim Konstanzer Bischof in Lohn und Brot standen. Heute sind urige Weinstuben, kleine Mode- und Künstlerateliers sowie ausgefallene Handwerksbetriebe und Cafés in die mittelalterlichen, teils windschiefen Häuser eingezogen und bewahren den Charme dieses liebenswürdigen Quartiers. - Für Nautikfans und Hobbykapitäne ist die Bodenseemetropole ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge mit Schiff und Segelboot. Eine Auto- und Personenfähre verkehrt regelmäßig zwischen Konstanz und dem romantischen Weinstädtchen Meersburg auf der Nordseite des Sees. Mit den neuen Schnellbooten, den Katamaranen „Fridolin“ und „Constanze“, ist man in 45 Minuten in der Zeppelin-Stadt Friedrichshafen. Die Ausflugsschiffe der „Weißen Flotte“ steuern von Konstanz aus fast alle Gemeinden am See an. - Mit dem Schiff, zu Fuß oder mit dem Rad kann man die nahe gelegene und zu Konstanz gehörende Blumeninsel Mainau besuchen – das wohl bekannteste Ausflugsziel am Bodensee. Dank des milden Seeklimas gedeihen in dem weitläufigen Schlosspark Palmen, Mammut-, Zitronen- und Orangenbäume. - Kunst- und Kulturliebhaber finden in Konstanz ein Angebot, das sich sehen läßt: Im ältesten bespielten Theater Deutschlands präsentiert das stadteigene Ensemble eine große Bandbreite von Inszenierungen, darunter Klassiker aller Jahrhunderte, Zeitgenössisches und fantasievolle Aufführungen für Kinder und Jugendliche. Sogar mit einem eigenen Philharmonischen Orchester wartet Konstanz auf: Die Südwestdeutsche Philharmonie ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Nicht nur bei Regenwetter machen Konstanzer Museen Lust auf einen Besuch: Allein die Unterbringung des „Rosgartenmuseums“ in zwei mittelalterlichen Zunfthäusern ist sehenswert. Hier erhält man, auch anhand eines eindrucksvollen mittelalterlichen Stadtmodells, Einblick in die Geschichte der Stadt und der Region. Besonders originell ist das „Museum im Museum“: die denkmalgeschützte Präsentation vor- und frühgeschichtlicher Funde aus der Gründungszeit des Museums im 19. Jahrhundert. Zeitgemäß präsentieren sich ebenfalls das Archäologische Landesmuseum mit dem „ältesten Schiff“ aus dem Bodensee und das Naturmuseum Konstanz beim Sea Life Centre am Hafen, wo der Lebensraum Bodensee unter die Lupe genommen wird. - Sehenswürdigkeiten u.a.: Altstadt Konstanz und Hafen. Altes Rathaus, Wohnturm zum Goldenen Löwen, Niederburg mit vielen Bürgerhäusern. Obermarkt mit Haus zum Hohen Hafen. Rheintorturm, Pulverturm, Schnetztor. Münster Unserer Lieben Frau mit Münsterplatz. Hus-Museum, Rosgartenmuseum. Das SeaLife Centre (Hafenstraße 9) mit einem acht Meter langen Acrylglastunnel und mehreren Meerwasserbecken liefert viele Eindrücke, wie es in der Unterwasserwelt zugeht. Imperia-Skulptur an der Hafeneinfahrt. Ehemaliges Dominikanerkloster mit Kreuzgang. Schloß Mainau, Blumeninsel Mainau.- Führungen mit dem Fahrrad: Kultur-Rädle, Bahnhofplatz 29, 78462 Konstanz, Tel. 07531- 2 73 10: "Entdecken Sie mit uns Geschichte und Gegenwart, Kultur und Natur der Bodenseelandschaft." - Weitere Informationen: Tourist-Information Konstanz: www.konstanz.de/tourismus - (07-2006)

Kurz vorgestellt: Bregenz

Bregenz: das Hafenrestaurant.


Bild: Stadt Bregenz

Bregenz. Seit 2000 Jahren begrenzt der drittgrößte See Mitteleuropas die Stadt im Westen. Denn schon so alt ist die Landeshauptstadt Vorarlbergs. Brigantier und Römer haben hier gesiedelt und der mittelalterliche Kern mit dem barocken Zwiebelturm thront noch heute über der Stadt. Den besten Blick auf die geschichtlichen Zeugnisse hat man vom Hausberg Pfänder mit seinem einzigartigen 360° Panoramablick. Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Martinsturm, und bekannt sind die Bregenzer Festspiele. Sie entdecken den Ehregutaplatz, das Alte Rathaus, die Seebühne, das , das Theater am Kornmarkt und das Festspiel- und Kongresshaus. Kloster Mehrerau, Pfänderbahnmuseum. Mit der Seilbahn fahren Sie den Pfänder hinauf, um sich oben vom schönen Ausblick beeindrucken zu lassen. - Mehr Details: Oberstadt: Die mittelalterliche Oberstadt ist eine Oase der Ruhe und der Stille. Martinsturm mit Martinskapelle, altes Rathaus, Deuringschlössle sind Zeugnisse dieser Zeit. - Martinsturm: Der Martinsturm mit Martinskapelle und Fresken aus dem 14./15. Jahrhundert ist Wahrzeichen der Stadt. - Deuringschlössle: Hotel und Hauben-Restaurant in einem, u. a. Motiv des berühmten österreichischen Malers Egon Schiele. - Stadtpfarrkirche St. Gallus: Mächtiger Kirchenbau über der Stadt, errichtet auf einem vorchristlichen Kultplatz, im 17. und 18. Jahrhundert mehrfach von den berühmten Bregenzerwälder Barockbaumeistern umgestaltet. - Seekapelle: mit Zwiebeltürmchen, gegenüber eines der wenigen Jugendstilhäuser (Löwenapotheke). - Nepomukkapelle: Barockes Kleinod im Herzen der Stadt. - Herz-Jesu-Kirche: Dominanter neugotischer Kirchenbau vor der Kulisse des Pfänderhanges. - Postamt: Markanter Bau aus der k.u.k.-Zeit, eines der wenigen Beispiele für Ringstraßen-Architektur außerhalb Wiens, Zwillingsbau des Postamtes im kaiserlichen Kurort Bad Ischl. - Pfarrkirche Mariahilf: Vom großen österreichischen Baumeister der Zwischenkriegszeit Clemens Holzmeister, auffällig der Kirchturm in Pagodenform. - Landhaus Sitz der Vorarlberger Landesregierung von Walter Holzbauer. - Kloster Mehrerau: Bedeutendstes Zisterzienserkloster im Bodenseeraum. Seine Geschichte reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Schöne Lage am See, eindrucksvolle Bibliothek, wunderschöner Innenhof, bewirtschafteter Klosterkeller mit Spezialitäten aus eigener landwirtschaftlicher Produktion. - Kapuzinerkloster: Vor wenigen Jahren mussten die Kapuziner ihr Kloster nach über 350jährigem Wirken wegen Nachwuchsmangel verlassen. Das Kloster schien dem Verfall preisgegeben, als sich eine private Initiative von Bregenzer Bürgern seiner Rettung widmete. Heute erstrahlt das Kloster in neuem Glanz und bietet den Schwestern der hl. Klara eine neue Heimat. Info: Bregenz Tourismus, www.bregenz.at.

Kurz vorgestellt: Überlingen

Die Sehenswürdigkeiten von Überlingen im Überblick: Münster St. Nikolaus, Rathaus, Städtisches Museum, Gallerturm, Franziskanertor, Franziskanerkirche, Zeughaus an der Rheinuferpromenade, St.-Johann-Turm, Rosenobelturm, Wagsauterturm (alter Teil der früheren Stadtbefestigung), Stadtgarten. - Info: Kur und Touristik Überlingen GmbH, www.ueberlingen.de, touristik@ueberlingen.de

Weitere Informationen für Bodensee-Radtouristen
Weitere Informationen über das was sich am Bodensee tut, liefern: Friedrichshafen: www.friedrichshafen.ws, Immenstaad: www.immenstaad-tourismus.de, Meersburg: www.meersburg.de, Bodman-Ludwigshafen: www.bodman-ludwigshafen.de, Stein am Rhein: www.steinamrhein.ch, Kreuzlingen: www.kreuzlingen-tourismus.ch, Romanshorn: www.romanshorn.ch, Arbon: www.infocenter-arbon.ch, Rorschach: www.tourist-rorschach.ch, Radolfzell: www.radolfzell.de.

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