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Ungarn: Pecs
Zsolnay und Pécs, das gehört untrennbar zusammen. Vilmos Zsolnay entwickelte seine Steingutmanufaktur ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer Keramikfabrik von europäischem Rang. Weltruhm brachte ihm seine einzigartige metallisch schillernde Eosinglasur. Zusammen mit dem ungarischen Jugendstilarchitekten Ödön Lechner spezialisierte sich Zsolnay zudem auf Baukeramik. Zu den schönsten Beispielen zählen die Budapester Post, das Rathaus von Kecskemét sowie der Zsolnay-Gedenkbrunnen in Pécs, wo man auch das Manufakturmuseum besuchen kann. Mehr unter www.zsolnay.hu.
Fünfkirchen – wie Pécs auf Deutsch heißt – beeindruckt mit einem der acht UNESCO-Welterben Ungarns, den Frühchristlichen Grabkammern. Pécs war 2010 erstmals Kulturhauptstadt Europas. Bereits im vierten Jahrhundert, als Pécs noch Sopianae hieß und Provinzsitz des Römischen Reiches war, wurden auf dem Friedhof der Stadt, nahe dem heutigen Domplatz, eine Reihe reich verzierter Grabkammern errichtet. Diese wurden 2000 vom UNESCO-Komitee unter Schutz gestellt. Teils war deren Existenz schon im 18. Jahrhundert bekannt, wie die fast unversehrt gebliebene sogenannte Grabkammer I mit ihren erstaunlich gut erhaltenen Wandmalereien. Teils wurden sie aber auch erst im 20. Jahrhundert bei Bauarbeiten entdeckt. Insgesamt fanden Archäologen über 100 Grabstätten. Mehr unter www.pecs.
Text: Ungarisches Tourismusamt
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