Fahrradurlaub Normandie – Frankreich mit Mont-Saint-Michel und Rouen

Französischer Landstrich mit vielen Geheimtipps

Text: Atout France – Französische Zentrale für Tourismus

Der Mont-Saint-Michel, die Kathedrale von Rouen, der Wandteppich von Bayeux und Giverny, der ehemaligen Wohnort von Claude Monet, gehören wohl zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Normandie.

Doch darüber hinaus bietet dieser französische Landstrich noch viele Geheimtipps, die es sich zu entdecken lohnt. Die 600 Kilometer lange normannische Küste beginnt in Le Tréport im Osten und führt bis zum Mont-Saint-Michel ganz am westlichsten Zipfel der Region. Mit 29.906 Quadratkilometern entspricht die Gesamtfläche der Normandie ungefähr dem Gebiet Belgiens.

Calvados

Hier liegt Caen (117.000 Einwohner), die Hauptstadt der Unteren Normandie. Das Departement Calvados zeichnet sich durch kilometerlange Sandstrände, hügelige Wiesen- und Weidelandschaften, malerische Dörfer und kleine Fischerorte aus. Neben Caen gehören Honfleur, Lisieux und Bayeux zu den sehenswerten Städten. Calvados, Cidre, Pommeau, Rahm aus Isigny sowie die Käsesorten Livarot und Pont l’Evêque zählen zu den lokalen Spezialitäten.

Eure

Ein ruhiges Fleckchen Erde liegt nur knapp eine Autostunde von Paris entfernt – das Departement Eure in der oberen Normandie. Schlösser und Abteien zeugen von einem reichen historischen Erbe, und die Natur lädt ein, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Pferd erkundet zu werden. Das kleine Dorf Giverny, das Claude Monet im Jahr 1883 als seinen Wohnsitz wählte, entwickelte sich in den Jahren von 1880 bis zum Ersten Weltkrieg zu einer wahren Künstlerkolonie.

La Manche

La Manche, das „Land des Nordens“, in dem das satte Grün der Wiesen im Kontrast zu dem strahlenden Blau des Himmels steht, hält vielfältige Besonderheiten bereit: die Bucht von Les Veys, die Insel Tatihou, die kilometerlangen Sandstrände sowie mehr als 300 Kilometer geschützte Küstenlandschaft.

Orne

Normannische Hecken- und Weidelandschaft, Apfelbäume, Herrenhäuser und edle Pferde prägen diesen Teil der Normandie. Malerische Dörfer, charmante Städte und kleine Weiler lassen sich bei einer Tour durch das Departement entdecken. Die Leute von hier lieben das gemütliche Landleben und sind sehr gastfreundlich. Der Normanne selbst entspannt sich in dem Thermalkuort Bagnoles-de-l’Orne, der von einem 7.000 Hektar großen Wald umgeben ist. In Orne befindet sich eines der bekanntesten Nationalgestüte Frankreichs – das Haras du Pin.

Seine-Maritime

Das Land des Lichtes und des Kontrastes ist von steilen Kreidefelsen gesäumt und liegt der englischen Küste direkt gegenüber. Beeindruckende Klippen an der Alabasterküste, viel Grün im Pays de Caux, Apfelbäume und normannische Reetdachhäuser bestimmen hier das Landschaftsbild. Rouen ist die Hauptstadt der Oberen Normandie.

 

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